Die SPD Guldental hat eine Resolution zum schweren Verkehrsunfall auf der K 48 (Guldental zum Breitenfelserhof) in den Gemeinderat eingebracht.
Unfall mit einem schwerverletzten 18-jährigen Verkehrsteilnehmer auf der K 48
Der Gemeinderat Guldental bittet die Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg mit den zuständigen Behörden auf der K 48 zwischen der Einmündung Aussiedlerhöfe, Einmündung Schredderplatz und oberhalb der Einmündung zum Feldbahnmuseum ein Überholverbot und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h einzurichten.
Begründung:
Vor kurzem kam es auf der K 48 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 18-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurde und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Eine am Unfall beteiligte 86-jährige Verkehrsteilnehmerin musste ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden.
Wie aus den Zeitungsberichten und dem Polizeibericht hervorging, hat der 18-jährige einen Überholvorgang begonnen und ist dabei mit einem entgegenkommenden Pkw frontal kollidiert.
Die Örtlichkeit des Verkehrsunfalles hat einige Besonderheiten, die für nicht aufmerksame und unerfahrene Verkehrsteilnehmer zu gefährlichen Situationen führen können. So sind auch die beiden Einmündungen der Wirtschaftswege (zum Feldbahnmuseum und gegenüber) für schnellere Fahrzeuge und den landwirtschaftlichen Verkehr schlecht einzusehen. Die vorgenannte Einmündung und die Einmündung Schredderplatz sowie die Einmündung zu den Aussiedlerhöfen werden sehr stark von langsam fahrenden Fahrzeugen (wie z.B. Traktoren mit landwirtschaftlichen Geräten und Anhängern) genutzt. Es entstehen immer wieder gefährliche Situationen an diesen Stellen, die durch zu schnell fahrende Fahrzeuge ausgelöst werden.
In diesem Bereich befindet sich auch ein Wildwechsel, durch den es schon zu Verkehrsunfällen gekommen ist.
Für Fahrer von Guldental kommend, ist auch der weitere Verlauf der K 48 in Richtung Breitenfelserhof/Winzenheim nach der Einmündung Feldbahnmuseum schlecht einzusehen, verleitet aber trotzdem zu gefährlichen Überholmanövern.
Die K 48 wird hier auch von Fußgängern und Radfahrern genutzt, die besonders geschützt werden müssen, da ihnen keine eigenen Fuß- und Radwege zur Verfügung stehen.
All diese Gründe sprechen dafür, dass gehandelt werden muss, bevor es zu Verkehrsunfällen mit Toten kommt.