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Carsten Pörksen: Pressemitteilung zur Radonbelastung in KH

Pressemitteilung

Carsten Pörksen, MdL
Carsten Pörksen, MdL

"Die Radonbelastung in bewohnten Räumen in Bad Kreuznach wäre, wenn vermutlich auch ohne die Aufregung durch die völlig überzogene Beurteilung durch die Rechnungshofpräsidenten spätestens am 4.6.2012 Gegenstand der öffentlichen Diskussion geworden, da dann das Ingenieurbüro Dr. Rein die Ergebnisse der Langzeituntersuchung in ca. über 100 Objekten in Bad Kreuznach der Öffentlichkeit vorstellen wird", erklärte der SPD - Landtagsabgeordnete und Stadtratsfraktionsvorsitzende Carsten Pörksen.

Dr. Rein untersucht seit ca. einem Jahr in mehreren Gebieten im Land die Radonbelastung, die zunehmend in das Blickfeld der Europäischen Union und dort der Umweltschützer gerate. Darüber hinaus sei im Entwurf des Bebauungsplans für das entsprechende Gebiet ein Hinweis auf mögliche Radonbelastung enthalten, der Anlass zu der vorgenommenen Untersuchung des Grundstücks gewesen sei. Das alles ändere nichts daran, dass die Stellungnahme des Rechnungshofes weit „über das Ziel hinausgeschossen“ sei.

In ihrer Presserklärung habe der LBB, der für den Bau des Justizzentrums zuständig sei, ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit relativ einfachen Mitteln eine Gefährdung der Mitarbeiter in dem Gebäude ausgeschlossen werden könne.

„Dies ist übrigens in einem Altbau nicht so einfach zu gewährleisten“ stellt Pörksen fest. Er, Pörksen, werde deshalb noch in dieser Woche mit dem Rechnungshofpräsidenten eingehend über die Angelegenheit sprechen, um den Sachverhalt „vom Kopf wieder auf die Beine“ zu stellen.

Es gibt nach Auffassung Pörksens keine anderen Grundstücke für ein Justizzentrum in Bad Kreuznach, die von der Lage, dem Zuschnitt, der Erreichbarkeit und dem vom Gutachterausschuss vorgeschlagenen Kaufpreis ähnlich optimal sind. Aufgrund der Gespräche mit dem Finanzminister Dr. Kühl und dem Minister Jochen Hartloff, ist sich Pörksen sicher, dass die Landesregierung wie bisher an der Errichtung des Justizzentrums in Bad Kreuznach festhält.

„Der Vorwurf der CDU Kollegin, ich kümmere mich nicht um die Region sondern betätige mich nur als Verteidiger der Regierung ist absurd und inhaltslos, “ erklärte Pörksen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten vertrete er vehement die Interessen der Naheregion gemeinsam mit anderen Kollegen in Mainz, während andere die Selbstinszenierung in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen.

„Im übrigen stehe ich als Mitglied einer Regierungskoalition zu den Entscheidungen der Landesregierung, dies hat die CDU Kollegin während ihrer Verantwortung in Berlin ständig vermieden“, so Pörksen abschließend.

 

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